Nach dem Architekturstudium in Wien und in den USA kehrt Carl Auböck nach Wien zurück. Der in Wien bislang nahezu unbekannte Begriff des Industrial Design wird in seinen Entwürfen für die Werkstätte sichtbar.
Freundschaftliche Kontakte mit Walter Gropius, Richard Neutra u.a. bilden den Hintergrund für seine internationale Designerkarriere in den 60er und 70er Jahren. Internationale Auszeichnungen für seine Designgegenstände folgen - mehrere compasso d'oros der Triennale Mailand und mehrere Staatspreise.
Neben der Tätigkeit als Meisterklasseleiter an der Hochschule für Angewandte Kunst in Wien seit 1977 und seinem internationalen Engagement für Architektur, Design, Produktentwicklung und Forschung, entstehen laufend neue Modelle für die Kollektion der Werkstätte.
Seine Frau Justine Auböck übernimmt nach dem Tod des Schwiegervaters 1957 die Organisation der Werkstätte. In dieser Zeit entwickelt sich der Betrieb zu einer Produktionsstätte von internationalem Rang. Auböck Design wird in den folgenden Jahrzehnten in allen Metropolen bei den ersten Adressen angeboten werden : Tiffany, Saks 5th avenue und Bloomingdales in New York, Neiman Marcus in Dallas, Christofle in Paris, The Ginza in Tokyo, Harrods in London. Entwürfe für neue Produktserien werden von internationalen Markenunternehmen in Auftrag gegeben und in der Folge von der Werkstätte produziert - u.a. für Hermès und Pierre Cardin, Paris oder I regali di nella longari, Mailand. In den frühen 70er Jahren beginnt die Zusammenarbeit mit der nächsten Generation.