Der Maler und Designer Carl Auböck zählt heute zu den bemerkenswertesten Künstlerpersönlichkeiten Österreichs.
Nach einer vielseitigen Ausbildung (1914-17 Lehre als Bronzearbeiter und Ziseleur im elterlichen Betrieb, 1917-19 Studium an der Akademie der Bildenden Künste in Wien, 1919-21 Schüler von Johannes Itten am Bauhaus in Weimar) übernimmt er 1926 die väterliche Werkstätte.
Richtet er sich in den kunsthandwerklichen Arbeiten zunächst nach seinen Kunden aus Wien und den USA (Wiener Bronzen, Art Deco), so entfaltet er sich in seiner Malerei schon frühzeitig und schafft Meisterwerke der Österreichischen Klassischen Moderne.

Anfang der 40er Jahre entwickelt er jenen unverkennbaren Stil für Gebrauchsgegenstände der gehobenen Wohnkultur, der ihn nach Ende des Krieges im In- und Ausland berühmt macht. Den Höhepunkt bildet die Mailänder Triennale 1954, auf der Carl Auböck vier Goldmedaillen für sein Werk erhält. Seine Modelle bilden bis heute den Kern der Carl Auböck Kollektion. Gegen Ende der 40er Jahre beginnt die Zusammenarbeit mit seinem Sohn.